Berliner Senat sagt den Spielautomaten den Kapf an

Die rot-schwarze Koalition in Berlin will die Anzahl der Spielautomaten in Berlin senken, denn derzeit existieren mehr als 6.000 Cafe-Casinos, denen man endlich ein Ende setzen muss, meinen die Mitglieder der rot-schwarzen Koalition.

Der Berliner Senat sagt den Spielautomaten den Kampf an

Die Zukunft vom Glücksspiel in Berling ist ungewiss, denn die SPD und CDU will wieder dagegen ankämpfen. In Zukunft soll die Aufstellung der Spielautomaten in Berlin erschwert werden, und Verstoße dagegen härter behandelt werden.

Die SPD und CDU sehen die Regulierung vom Glücksspiel in Berlin als eine sehr wichtige Tat, denn die Anzahl der Cafe-Casinos steigt mit jeden Tag. Derzeit gibt es in Berlin 6.000 registrierte Casinos, die im Gegensatz zu den normalen Casinos, Spielbanken und Spielhallen extrem unreguliert ihre Casino-Spiele anbieten.

Zwei Spielautomaten pro Gaststätte

Bereits Ende des vergangene Jahres hat die Bundesregierung die Zulassung neuer Cafe-Casinos erschwert. Seit dieser Anordnung haben es die Cafe-Casinos extrem schwer, weil es pro Gaststätte nur zwei Spielautomaten geben darf.

Auch wenn das Gesetz knapp ein Jahr schon in Kraft getreten ist, hat es nichts gebracht, weil die Anzahl der Cafe-Casinos laut Gesetzvorschriften auch weiterhin gewachsen ist, was für die SPD und CDU fast wie ein Dorn im Auge ist.

“Wir wollen sie ähnlich behandeln wie Spielhallen”, sagt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD, Daniel Buchholz. “Es sollen keine Geldautomaten mehr in diesen Einrichtungen bereitstehen, außerdem soll es keine sichtbaren Spielanreize mehr in den Schaufenstern geben.”

Legale Spielhallen werden es auch schwer haben!

Die Spielcasinos haben seit längerer Zeit schon den Auftrag bekommen, den Zutritt für Spielsüchtige zu sperren, was ab sofort auch für alle anderen Glücksspielanbieter gelten soll.

Berliner Senat sagt den Spielautomaten den Kampf an

Das bedeutet, dass jeder Spieler sich während des ersten Eintritts in ein Casino zuerst registrieren muss. Das Land Hessen schreibt derzeit 2.700 Spielsüchtige, die sich bereits schon sperren gelassen haben.

Was die Spielhallen noch angeht, muss man betonen, dass es auch für sie eng wird, denn in neun Monaten läuft die fünfjährige Übergangsfrist aus, wodurch alle Spielhallen ihre Lizenzen verlieren werden, was nur bedeuten kann, dass nur ein Viertel der Spielhallen überleben wird. Was die Anbieter jedoch zu diesem Thema tun werden, bleibt abzuwarten.