BVwG vergibt Casinolizenzen

Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) wird im Juni entscheiden welche Unternehmen die neue Casinolizez in Wien und Niederösterreich bekommen, außerdem plant das Höchstgericht noch einmal das Casinoprojekt für das Wiener Palais Schwarzberg zu behandeln.

BVwG vergibt Casinolizenzen in Oesterreich

Die Angehörigen des Bundesverwaltungsgerichtes werden sich vom 9. bis 15. Juni zusammensetzen, um noch einmal die offen stehenden Projekte und die Casinolizenzen zu besprechen.

Aufgrund der Beschwerden der Monopolisten am Spielbankenmark, weil Casios Austria zwei Casinolizenzen durch die Hände gingen, wird das Finanzministerium sich noch einmal mit der Vergabe der Casinolizenzen befassen.

Die nicht erworbenen Casinolizenzen, nach denen sich die Casinos Austria sehnten, gingen stattdessen an Novomatic.

Den Niederösterreichern ergeht es auch nicht anders, denn sie sehen die Lizenzenvergabe als eine Chance, die seit Jahresbeginn geschlossene Admiral-Spielhalle, in ein Vollcasino umzubauen und aus dem eine Glücksspieloase zu bauen.

Am 9. Juni beginnt die Verhandlung um die Casinolizenzen

Auch wenn die Verhandlung schon am 1. Juli geplant war, kann dieser Termin nicht eingehalten werden, weil die Schwarzenberg-Betreiber einen Fristsetzungsantrag beim Verwaltungsgerichtshof eingebracht haben, die einer Frist am 22. Juli zustimmte.

Jetzt ist es letztendlich offiziell, denn am 9. Juni wird das Schwarzenberger-Projekt endlich behandelt, und wenn es nötig ist, wird auch einem zusätzlicher Termin am 12. Juni zugesagt, bestätigte die BVwG der APA.

Der Prozess von Novomatic wird dan am 11. Und 15. Juni noch einmal bearbeitet. Falls es dazu kommen sollte, dass das Gericht der Anwältin von Casinos Austria zusprechen sollte, wird das Finanzministerium den Verlust der Lizenzen von Casinos Austria wieder bearbeiten.

Wer wird die Casinos Austria übernehmen?

Da es schon von einiger Zeit bekannt ist, dass die Casinos Austria zum Teil stattliches Eigentum sind, hat Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) bekannt gegeben, dass er sie ganz verstaatlichen möchte, um die Casinos später weite verkaufen zu können.

Schelling BVwG vergibt Casinolizenzen

Zu dieser Übernahmeidee meldete sich die Novia-Gruppe aus Malta wozu Ex-Raiffeisen-Bank-International-Chef Herbert Stepic und EX-SPÖ-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer bestätigten, dass die Novia-Gruppe Interesse an den Casinos Austria hätte und zu einer potenziellen Übernahme bereit währen.

Neben der Novia-Gruppe zeigte sogar der Milliardär Teddy Sagi Interesse an den Casinos, der vor Kurzem schon die Anteile an der Immobilienfirma Conwert von Hans Peter Haselsteiner übernommen haben soll.

Der Gerichtsprozess um die Casinolizenzen wird in der kommenden Zeit Klartext reden, wodurch der Glücksspielmarkt in Österreich ein ganz anderes Bild bekommen wird. Und was die potenziellen Übernahmeversuche der Casinos Austria angeht, da kann man nur abwarten, um zu sehen, wer letztendlich den goldenen Schlüssel der Casinos Austria bekommt.