Emmendingen: Verbotene Glücksspielgeschäfte mit Konsequenzen

Konsequenzen haben nun die verbotenen Glücksspielgeschäfte, nachdem das Freiburger Amtsgericht einen 27-Jährigen aus Emmendingen wegen verbotener Anbietung von Sportwetten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt hat.

Emmendingen Verbotenes Glüecksspiel mit Konsequenzen

Der Angeklagte wurde insgesamt zu drei Jahren Haft auf Bewährung angeklagt, weil er verdächtigt wurde, trotz ausdrücklichen Verbots Glücksspielgeschäfte, wie Sportwetten und manipulierte Spielautomaten angeboten zu haben.

„Ich habe nur versucht an Geld zu kommen, um so zu leben wie die anderen. In Zukunft will ich mit dem Glücksspiel nichts mehr zu tun haben“, erklärte der Angeklagte vor Gericht.

Deutsche Sportwettenanbieter in Grauzone

In einer Grauzone befinden sich derzeit Sportwettenanbieter aus Deutschland, weil ihre Annahmestellen meistens nicht geduldet werden.

Der Angeklagte aus Emmendingen wollte im Bereich des Glücksspielgeschäfte sein Glück verusuchen und holte sich aus dem Grund auch Tipps von einem Kölner Anwalt, der sich auf dem Gebiet Sportwetten spezialisiert hatte.

Sogar das Regierungspräsidium hat ausdrücklich verboten, Glücksspiele zu betätigen oder weiter zu vermitteln.

Der illegale Sportwettenanbieter ist der Polizei noch von früher bekannt, als er für Körperverletzung und Betrugs angeklagt wurde, nachdem in nur zwei Monaten, die Polizei unerlaubte Sportwettenterminals und nicht registrierte Spielautomaten in der Bar des Angeklagten fand.

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Glücksspielgeschäfte: Lange Liste von Delikten

Für eine lange Liste von Delikten wird sich der Angeklagte vor Gericht rechtfertigen müssen. Neben den illegal betriebenen Glücksspielgeschäften, wie Sportwettenterminals und Spielautomaten in Emmendingen, wird sich der 27-Jährige, von September 2013 bis Juli 2014, rechtfertigen müssen, warum er in Freiburg und Bad Kötzing illegale Sportwetten angeboten hat.

Daneben soll er noch in einer Gaststtäte in Freiburg-Weingarten einen Mietvertrag abgeschlossen haben, wodurch es ihm erlaubt war, für €100 pro Monat Geräte zu vermitteln und aufzustellen.

Der Angeklagte gab zu, die Delikte im Bereich der Glücksspielgeschäfte begannen zu haben und das er auch in Zukunft geplant hatte, noch mehr Spielautomaten aufzustellen. Richter Petersen fand dieses Benehmen als „dreist“ und meinte, dass man sich für so ein Benehmen keine Entschuldigung verdient hätte.

Die Staatsanwaltschaft hat bereits angekündigt, dass eine Berufung eingelegt werde und das man in der kommenden Zeit erfahren wird, wie sich der Prozess auch weiterhin entwickeln wird.