Großrazzia kämpft gegen illegales Glücksspiel in Wien

In Wien geht es sehr chaotisch zu, denn die Finanzpolizei kämpft Seite an Seite mit der Großrazzia, um zu verhindern, dass größere Betriebe die das illegale Glücksspiel betreiben, endlich auffliegen.

Die Grossrazzia kaempft gegen illegales Gluecksspiel in Wien

Nicht nur gegen die online Casinos wird scharf gekämpft, sondern auch gegen die Spielautomaten in Wien, wo es derzeit nicht gut aussieht, denn die Finanzpolizei organisierte gemeinsam mit der Großrazzia große Aktionen, die verhindern sollen, dass das illegale Glücksspiel in Wien auch weiterhin wächst.

In den vergangenen vier Wochen haben unerwartete Durchsuchungen bewirkt, dass insgesamt 74 Spielautomaten kontrolliert und beschlagnahmt wurden. Die Aktion fand in 60 Lokalen statt.

Großrazzia zeigt Wirkung

Wirkung zeigte die Aktion äußerst gut, denn somit werden nicht nur illegale Spielautomaten entfernt, sondern auch die Manipulation von Spielautomaten und das illegale Glücksspiel in Wien verhindert. Die Aktion scharf zeigt Wirkung.

“Wir konnten in den kontrollierten Lokalen insgesamt 74 Glücksspielgeräte beschlagnahmen”, sagt Wilfried Lehner, Chef der Finanzpolizei, erfreut.

Er fügte noch hinzu, dass die Höhe der Strafen, in den meisten Fällen, zwischen €3.000 und €30.000 pro Glücksspielgerät liegen würde, wodurch einiges zusammenkommen sollte.

Apparate mit Beton gefüllt

Die Glücksspiel-Anbieter ließen nicht auf sich sitzen und versuchten mit allen Mitteln, den Beamten die Arbeit mit der Abschaffung der Spielautomaten zu erschweren.

Spielautomaten Grossrazzia kaempft gegen illegals Gluecksspiel in Wien

Der Weg dazu: Sie füllten die Spielautomaten mit 200 Kilo Beton, wodurch die Beschlagnahmung mehrere Stunden dauern musste.

“Elf Einsätze wurden mit Schlossern durchgeführt, um die Geräte überhaupt abtransportieren zu können”, so Lehner weiter.

Er meinte noch, dass die Kosten dieser Einsätze den Verursachern als Barauslagen zusätzlich zum Strafbetrag auferlegt werden.

Um die Beton-Automaten abzuschaffen, musste die Großrazzia die Spielautomaten oberhalb des Betonsockels absägen, um Sie in das Polizeilager überhaupt transportieren zu können. Die Gesamtbilanz der Razzien bescheinigt jedenfalls den Erfolg der Aktionen.

Wie es endgültig mit den Großrazzien ausgehen wird, ist bis auf Weiteres unbekannt, man kann nur ahnen, dass die Dursuchungen Wirkung zeigen werden und das somit dem illegalen Glücksspiel in Wien endlich ein Ende gesetzt wird, wodurch nicht nur die Einwohner abatmen dürfen, sondern auch die Großrazzia und die Finanzpolizei.