„Harte Diskriminierung“ im Fall der Casinos Austria

Die Casinos Austria sind wieder einmal mitten in einer harten Auseinandersetzung. Der Grund dafür ist, dass die Investoren sowohl aus Prag als auch aus Österreich ihre Aktien-Anteile aufstocken möchten. Ein wahrer “Krimi” bei der Casinos AG.

Harte Diskriminierung im Fall der Casinos Austria

Ein wahrer Krimi herrscht im Fall eines der größten österreichischen Casino-Konzerne, der Casinos Austria AG. Das Problem entstand, als einen vorübergehenden Aktien-Zuschlag ein Glücksspielriese aus Niederösterreich bekam.

Das löste bei den prager Investoren eine Barrikade aus, weil diese das als eine „harte Diskriminierung“ hielten.

Österreich will Anteile der Casinos Austria behalten

Damit die Anteile der Casinos nicht in tschechische Hände fließen, hat Österreich dafür gesorgt, dass Novomatic 40% der Casinos Austria bekommt, was auf jeden Fall besser ist, als wenn die Tschechen Jiri Smejc und sein Partner Karel Komarek diese bekommen.

Diese Entscheidung war genau das Gegenteil was die Tschechen erwarteten, denn ihr Ziel war, neben ihren 11,35% Aktien, die sie von den Casinos halten, ihre Aktien noch ein bisschen aufzustocken und langfristig einen europäischen Glücksspielkonzern zu erschaffen. Das es dazu nicht kommt haben die österreichischen Aktionäre gesort.

Sehr harte Diskriminierung im Fall der Casinos Austria

Die Aktionäre bestätigten jedoch öffentlich, dass der Grund für ihre Entscheidung sei, dass die Casinos Austria ausdrücklich in österreichischer Macht bleiben sollen. Für langfristige Rechtsstreitigkeiten währen sie auch bereit, denn ihre Entscheidung soll in keinem Fall geändert werden. Diese Aussage kam für die Tschechen als eine Art Diskriminierung an, die sie nicht unterstützen möchten.

Warum wollen alle die CASAG-Aktien?

Sicher fragen sich viele bereits, was an den CASAG-Aktien so besonders ist, und warum sie viele Aktionäre begehren – zu dieser Frage sprechen wir Klartext:

1. Das Unternehmen hat viele Tochter-Lotterien,
2. Die Lotterie hat viele österreichische Lizenzen,
3. Die Lotterie beinhaltet sogar Onlinelizenzen,
4. Die Lotterien haben sogar Video-Lotterie.Terminals, die nicht unter Automatenverbot fallen.

Das Unternehmen wurde bereits 1968 gegründet und zu Arbeitsanfang hieß es „Österreichische Spielbanken AG“ und heute hat es den Namen „Casinos Austria AG“ und gehört zu einen der größten Glücksspielkonzernen auf dem deutschsprachigen Gebiet.