Jede zweite Spielhalle in Hannover wird schließen müssen

In Hannover sieht es derzeit für jede Spielhalle sehr schlecht aus, denn jede paar Meter gibt es eine Spielhalle. Nach der Entscheidung der Landesregierung wird jede zweite Spielhalle bis 2017 schließen müssen.

Jede zweite Spielhalle in Hannover wird schliessen

Was für ein Desaster! Nein dieses Mal ist es kein online Casino für den die Karten schlecht stehen, sondern für die Spielbanken in Hannover sieht es sehr schlecht aus, weil es insgesamt 147 Spielhallen gibt und darum wird jede zweite Spielhalle schließen müssen. Es ist noch sehr schlimm, weil ausgerechnet dieses Spielhallen alle Daddel-Automaten betreiben, die nach der Meinung der Landesregierung, für die Spieler quasi als Suchgefahr gesehen werden.

Aus dem Grund hat die Landesregierung beschlossen, dass bis 2017 fast die Hälfte der Spielhallen geschlossen werden sollte.

Wird das Los entscheiden, welche Spielhalle im Betrieb bleiben darf?

Die Landesregierung wird die Qual der Wahl haben, welche Spielhalle im Betrieb bleiben darf und welche geschlossen werden wird. Über diese Entscheidung werden die Anbieter der Spielhallen noch im diesen Sommer informiert werden.

Der Grund dafür ist, dass der Glücksspielstaatsvertrag 2012 vorgeschrieben hatte, dass jede Spielhalle von der anderen bis zu 100 Meter entfernt liegen muss. Bald nach dem Glücksspielstaatsvertrag kam es dazu, dass nach zwei Jahren die Übergangsfrist an Gültigkeit verlor, was dazu führte, dass sich die Glücksspielanbieter quasi verdoppelten.

Jede zweite Spielhalle in Hannover wird schliessen muessen

Hannover setzt sich derzeit mit der Frage auseinander, was möge geschehen, wenn die Anbieter ihre Spielhallen nicht aufgeben möchten und in Braunschweig scherzte man damit, dass das Los entscheiden würde, welche Spielhalle erhalten bleiben sollte.

Für Dr. Florian Heinze, den Justitiar des Automatenverbands Niedersachsen, war dieser Scherz ziemlich unpassend.

„Das ist Existenz-Vernichtung durch Losverfahren. Dagegen kann jeder Betreiber klagen und dürfte gute Erfolgsaussichten haben“, so Dr. Florian Heinze.

Er fügte noch dazu, dass die Entscheidung der Landesregierung noch einmal „gekippt“ werden wird und das man einen Weg finden wird, diese zu umgehen.

Bis dahin werden wir abwarten müssen, um zu sehen, was es mit dieser Entscheidung auf sich hat, doch es ist gleich anzunehmen, dass die Spielhallen-Betreiber auf keinen Fall dasitzen werden und abwarten, dass ihre Spielhallen geschlossen werden, sie werden auf jeden Fall einen Weg finden, um gegen diese Entscheidung anzukämpfen.