Konzessionen für Wien und Niederösterreich wurden aufgehoben

Vom Bundesverwaltungsgericht (BVG) wurde bekannt gegeben, dass die vor einem Jahr vom Finanzministerium an Wien und Niederösterreich vergebenen Konzessionen, nach Beschluss des BVG aufgehoben wurden.

Die Konzessionen fuer Wien und Niederoesterreich wurden aufgehoben

Genau vor einem Jahr hat das Finanzministerium die Konzessionen für die Wiener Standorte Prater und Palais Schwarzenberg sowie für Bruck/Leitha an den Novomatic-Konzern und ein schweizerisch-österreichisches Konsortium verliehen und schon heute das Bundesgericht (BVG) eingegriffen und die drei verliehenen Konzessionen für Wien und Niederösterreich aufgehoben.

Die Entscheidung für die Aufhebung der drei Konzessionen wurde von einer Richterin und zwei Richtern durchgeführt und nun stellt das Bundesvewaltungsgericht fest, dass einige Details der Bewertungskriterien über die Konzessionen den Untgernehmen nicht im Vorraus zur Kenntnis gebracht wurden.

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Die Aufhebund der Konzessionen: Ein Plus für Casinos Austria

Die Casinos Austria freuen sich natürlich über die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, doch mehr dazu wollte das Unternehmen nicht bekannt geben. Nach ihren Angaben hat das Bundesverwaltungsgerich eine „ordentliche Revision“ wegen der Entscheidung des Finanzministeriums durchgeführt, ist sich aber bei der Entscheidung äußerst sicher.

Casinos Austria Konzessionen fuer Wien und Niederoesterreich wurden aufgehoben

Auch wenn sich die Casinos wegen den aufgehobenen Konzessionen freuen, war die getroffene Entscheidung des Gerichts wie ein Schlag ins Auge für den Konzern von Novomatic, denn viele Projekte müssen nun abgebrochen werden, um dem Gericht nicht in den Rücken zu fallen.

“Wir werden die Gerichtsentscheidung genau prüfen und danach unsere nächsten Schritte festlegen”, teilte der CEO der Stadtcasino Baden AG, Detlef Brose, in einer ersten Stellungnahme mit.

Pläne gstoppt wegen der Entscheidung um die Konzessionen

Die Untersuchung und der Aufhebung der drei Konzessionen wird dem Grand Casino Wien im Palais Schwarzenberg einen großen Strich durch die Rechnung machen, denn dadurch werden alle Pläne verzögert.

Sogar die geplante Investition von knapp €50 Millionen Euro muss gestoppt werden, denn das Bundsverwaltungsgericht hat nicht vor, weitere Konzessionserteilungsanträge neu zu bewerten, denn nach ihrer Angabe, sei die Vergabe schon ein langweiliges „Gezerre“ gewesen.

Auch wenn zwei der größten österreichischen Unternehmen einen großen Verlust durch die Entscheidung des Verwaltungsgerichts erlitten haben, ist die Investition der Casinos Austria nicht um sonst gewesen, denn das Unternehmen hat nun vor, seine Zukunftspläne ohne Bedenken um die starke Konkurrenz zu realisieren.