Manipulation beim Glücksspiel – Razzia ermittelt!

Die Razzia hat alle Hände voll zu tun, es besteht Manipulationsverdacht vom Glücksspiel in Schleswig-Holstein, wo eine Bande bundesweit Glücksspielautomaten manipuliert und von einigen Herstellern Unterstützung bekommen.

Manipulation beim Gluecksspiel Razzia ermittelt

In insgesamt neun Bundesländern führte die Polizei Razzien bei Anbietung von Glücksspiel durch, in der rund 650 Beamten zeitgleich 114 Spielhallen und Wohn- und Geschäftsräumlichkeiten durchsuchten. Der eigentliche Grund für diese Aktion war eine Ermittlung gegen eine Bande aus Schleswig-Holstein, die mit Software aus dem Ausland Glücksspielautomaten manipuliert haben sollen.

Das Casino Gambling ist eine Branche, die am stärksten der Manipulation und Geldwäsche ausgesetzt ist, wodurch die Polizei in keiner Hinsicht Gnade kennt. Kontrolle muss halt sein und das Resultat der ganzen Aktion war äußerst erfolgreich. Ein Verdächtiger wurde festgenommen und es wurden mehrere Schusswaffen sichergestellt.

„Mit der Schadsoftware manipulierten die Täter die Glücksspielgeräte, um eine höhere Gewinnausschüttung zu erzielen, womit sie sich erhebliche Gewinne verschafft haben“, sagt der Axel Bieler von der Kieler Staatsanwaltschaft, die die bundesweite Razzia koordinierte.

Razzia: Schadensoftware kommt aus Russland

Aus Russland soll die Schadensoftware laut Bieler stammen, doch wie es die Täter geschafft haben, die Software in die Spielautomaten zu installieren, wollte die Staatsanwaltschaft nicht bekannt geben.

Die Bande besteht aus mehreren Personen, die auch mehreren Automatenherstellern geholfen haben sollen, ihre Spielautomaten zum Nachteil der Spieler zu manipulieren und auf diese Weise sich auch dem Steuerbetrug zu begeben.

Viele Spieler sind durch diese Tat abgezockt worden und es besteht Verdacht, dass es sich hier um eine Abzocke in Millionenhöhe handelt. Im Casino spielen reicht im Grunde gesehen nicht, denn es lauern viele Gefahren, denen sich die Spieler nicht einmal bewusst sind.

Löwen Entertainment einer der geschädigten Herstellern

Zwischen den geschädigten Automatenherstellern gehört auch das Tochterunternehmen von Novomatic. Löwen Entertainment gehört nämlich zu einem hundertprozentigen Tochterunternehmen des Glücksspielriesen aus Österreich und betreibt knapp 45% Anteil am Markt der Automatenhersteller für Glücksspiel.

Loewwn Entertainment Manipulation beim Gluecksspiel Razzia ermittelt

Wie viele Spielautomaten von Löwen Entertainment betroffen sind, wollte das Unternehmen nicht bekannt geben.

Nicht nur Löwen Entertainment wird seine Spielautomaten kontrollieren müssen, sondern auch viele andere Anbieter, die unter Verdacht stehen, in die Hände der Bande gefallen zu sein.