Neues österreichisches Glücksspielgesetz ruiniert den Staat

Österreich hat sich fest vorgenommen das neue Glücksspielgesetz durchzusetzen, was jedoch zu den ersten Problemen geführt hat. Der Staat und die Kommunen schreiben erste Verluste durch die verlorenen Steuereinnahmen.

Das neue oesterreichische Gluecksspielgesetz ruiniert den Staat

Das neue Glücksspielgesetz ist bereits gültig und zeigt bereits drastische Nebenwirkungen, nicht nur für die Casinos, sondern auch für den Staat. Nicht nur die Anzahl der Spielautomatenanbieter ist um einiges gesunken, sondern auch die Anzahl der Steuereinnahmen.

Eins der Beispiele dafür ist auch die Steiermark, die auch als klein Las Vegas bekannt war, wo es knapp 2.600 Spielautomaten gab, deren Anzahl seit der in Kraft Tretung des neuen Gesetzes auf 1.000 gesunken ist.

Glücksspielgesetz bringt Graz €1,4 Millionen Verluste

Da es in den meisten österreichischen Städten unterschiedlich zugeht, sieht es auch in Graz nicht besser aus. In Graz, wo knapp 600 Spielautomaten stehen, hat das Glücksspielgesetz einige Probleme gebracht.

Graz verdiente vor dem neuen Glücksspielgesetz knapp €3,3 Millionen durch Steuereinnahmen, und ab 2016 sollten es nur €1,9 bleiben, weil die Stadt rund €1,4 Millionen Verluste schreiben wird.

„Die Stadt wird einen Einnahmenverlust in der Größenordnung von 1,4 Millionen Euro haben, 1,9 werden uns bleiben. Für 1,4 Millionen Euro, die wir in Hinkunft weniger haben, könnte man vier bis fünf Busse für den öffentlichen Nahverkehr anschaffen“, sagte Finanzstadtrat Gerhard Rüsch (ÖVP).

Viele kleine Casinos machen dicht!

Dicht machen auch die Casinos und Kleingastronomien, denen die Gesetze zu hart geworden sind, und dem Haus bereits länger nichts mehr bringen.

Gluecksspiel neues oesterreichisches Gluecksspielgesetz ruiniert den Staat

„Viele, die diese Automaten nicht mehr aufstellen, haben bereits den Handschuh geworfen – nach Schätzungen waren es 40 bis 50. Wir haben 200 gehabt, und diese Situation wird sich natürlich noch fortsetzen“, sagte Spartenobermann für Tourismus in der Wirtschaftskammer, Franz Perhab.

Er fügte noch hinzu, dass es eine gesellschaftspolitische Verantwortung sei, das Kleine Glücksspiel nicht an der Ecke anzubieten.

Das neue Glücksspielgesetz hat den Anbietern einige Kopfschmerzen bereitet, und besser wird es auch nicht im kommenden Jahr aussehen, weil derzeit nur ein Motto zählt: Möge der stärkere gewinnen – in diesem Fall der Staat!